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Das andere Radkersburg / Ein Rundgang

10. Stadtpfarre/Stadtpfarrkirche


Für Juden war in der Zeit zwischen 1498 und 1869 der Aufenthalt in der Steiermark untersagt. Es war allerdings in dieser Zeit der „Judensperre“ möglich, in die Steiermark zu kommen und den Übertritt zur katholischen Kirche anzumelden. So geschehen 1832, als ein aus der Preßburger Gegend stammender Jude nach Radkersburg kam und seinen Übertritt beim Stadtpfarrer anmeldete.

An der Außenwand finden sich einige Grabsteine aus der Zeit des Protestantismus mit Bibelzitaten und der Darstellung des gekreuzigten Christus. So z.B. der Grabstein für die Kinder des Ferdinand Rüdt von Kollenberg und seine Frau Esther Stürgkh aus dem Jahr 1586 oder der Grabstein für Georg Scheit aus dem Jahr 1583.